(GTAI) - Noch wird der afrikanische Markt von gebrauchten Autos dominiert, doch neue Akteure und Ansätze verändern den Markt. Marokko hat etwa in den vergangenen Jahren erfolgreich seine Automobilproduktion gesteigert und Volkswagen investiert gezielt in kleinere afrikanische Märkte. Die Anzahl der verkauften Neuwagen bewegte sich in Afrika im vergangenen Jahrzehnt zwischen 0,9 Millionen und 1,3 Millionen Autos. Das wachsende Interesse am afrikanischen Automobilmarkt wurde beim 1. Deutsch-Afrikanischen Automobilforum (DAAF) des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft am 11. Februar 2020 bei Bosch in Stuttgart deutlich, an dem knapp 200 Branchenvertreter teilnahmen.

„Der politische Wille muss vorhanden sein, um die Automobilindustrie zu ändern“, sagte Thomas Schäfer, Vorsitzender von Volkswagen South Africa, beim DAAF. Nach seiner Ansicht sind der Import von gebrauchten Autos, die häufig mangelhafte Kraftstoffqualität und fehlende Finanzierungsmöglichkeiten für potenzielle Kunden die wesentlichen Gründe für den niedrigen Absatz von Neuwagen in Afrika. „Man benötigt einen Plan und Länder wie Marokko haben einen Plan“, sagte Schäfer.

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