(BMWi) - Vom 30.11.2020 bis zum 03.12.2020 führt die trAIDe GmbH, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Geschäftsanbahnungsreise nach Côte d‘Ivoire zum Thema Wasserwirtschaft durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative Umwelttechnologien und wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Die trAIDe GmbH arbeitet für das Projekt eng mit dem sehr erfahrenen lokalen Branchenspezialisten Overseas Strategic Advisory sowie Fachverbänden und Interessensvereinigungen zusammen.

Die Republik Côte d’Ivoire ist auch als Elfenbeinküste oder Ivory Coast bekannt. In Côte d’Ivoire leben rund 17,2 Millionen Menschen auf einer Gesamtfläche von 332.459 km². Das BIP hat sich seit 2008 positiv entwickelt und ist von 24,23 Milliarden auf 43,03 Milliarden USD (2018) angestiegen. Durch politische und soziale Spannungen wurde 1999 die Regierung gestürzt, worauf ein Bürgerkrieg folgte, der 2003 zur Teilung des Landes führte. 2007 wurden der Norden und der Süden wieder zusammengeführt. Der ivorische Wassersektor ist noch sehr ausbaufähig und die Modernisierung wurde in den vergangenen Jahren bereits mit hohen Summen durch internationale Geldgeber vorangetrieben. 2017 hatten rund 31% der auf dem Land lebenden Bevölkerung Probleme mit der Wasserversorgung und selbst in der Metropole Abidjan sind Sanitäranlagen nicht überall gegeben. Ca. 8 Millionen Einwohner haben keinen Zugriff auf eine unbedenkliche Wasserversorgung, vor allem in den ländlichen Gegenden. Dort trinken ca. 4 Millionen Menschen schmutziges Wasser, was zu vielen Krankheiten und Todesfällen führt. Die gegenwärtige Infrastruktur kann den Bedarf nicht mehr decken, was Lösungen für die Wasserversorgung dringend erforderlich macht. Von 2017 bis 2022 soll im Rahmen eines großen Projektes für etwa 367.00 Menschen in der Region Centre/Ouest die Wasserversorgung verbessert sowie vor allem die Infrastruktur in den Städten Gagnoa und Sinfra erweitert werden. Angesichts dieses Bedarfs ist Côte d’Ivoire für deutsche Unternehmen von großem Interesse, da diese mit Know-How und Erfahrung die idealen Voraussetzungen zur Umsetzung der geplanten Maßnahmen mitbringen.

Das Programm

Das BMWi-Markterschließungsprogramm für KMU fördert projektbezogene Maßnahmen besonders für mittelständische Unternehmen. Es dient den teilnehmenden deutschen Unternehmen zur Entwicklung von wertvollen Kooperationsbeziehungen mit ausgewählten lokalen Geschäftspartnern, die im Rahmen der Geschäftsreise persönlich getroffen werden. Gezielt werden individuell vorbereitete Geschäftsgespräche mit potenziellen Geschäftspartnern für B2B-Treffen vermittelt, Besuche bei Referenzprojekten, Unternehmen und Institutionen durchgeführt sowie allgemeine und branchen- bzw. themenspezifische Informationen durch deutsche und lokale Experten und Multiplikatoren vorgestellt. Sie erhalten dabei bereits im Vorfeld individuelle Unterstützung bei Ihrem Markteintritt im Zielland sowie eine branchenspezifische Zielmarktanalyse. Während der Geschäftsreise erhalten Sie ebenfalls die Möglichkeit, Ihre Produkte vor ausgewählten potenziellen Geschäftspartnern vorzustellen.

Teilnahme

Bei Projektteilnahme wird in Abhängigkeit der Unternehmensgröße ein Eigenbetrag von 500 EUR bis 1.000 EUR (netto) erhoben, Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten tragen die Teilnehmer selbst. Zur Teilnahme berechtigt sind maximal 12 deutsche Unterneh-men der Wasserwirtschaft mit Geschäftstätigkeit in Deutschland (vorzugsweise KMU). Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Sichern Sie sich daher jetzt einen der begrenzten Teilnahmeplätze.

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.