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(BMWi) - Vom 22. bis zum 26. Juni 2020 führt die AHK Services Eastern Africa, eine Gesellschaft der Delegation der Deutschen Wirtschaft für Ostafrika (AHK) in Kooperation mit German Water Partnership e.V. im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Leistungsschau für deutsche Technologieanbieter aus dem Bereich Wasserwirtschaft in Kenia durch. Das Projekt ist Teil der Exportinitiative Umwelttechnologien des BMWi und wird im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU.

Ziel des Projektes ist der Auf- und Ausbau von Geschäftsaktivitäten und eines Netzwerks im Zielmarkt. Zielgruppe der Reise sind in erster Linie kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Selbstständige der gewerblichen Wirtschaft, fachbezogene freie Berufe und wirtschaftsnahe Dienstleister mit Geschäftsbetrieb in Deutschland. Zur Teilnahme sind deutsche Anbieter hochwertiger Technologien, Produkte und Dienstleistungen, Ausrüstungen und Anlagen, für Wasseraufbereitung und -reinigung, Prozess- und Abwasser, Wasserversorgung, Kanalisation und ähnliche Branchen eingeladen. Ziel ist es, deutsche Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind, bei der Erschließung des Absatzmarktes Kenia zu unterstützen.

Bevölkerungsdruck, Verstädterung, steigende Lebensstandards und das damit sich verändernde Konsummuster setzen die in weiten Teilen Kenias äußerst knappen Wasserressourcen unter zunehmenden Nutzungsdruck. Die sichere Wasserversorgung, Wasseraufbereitung und Wasserentsorgung für Industrie, Stromproduktion, Landwirtschaft, Tourismus, den Gesundheitssektor sowie ländliche und städtische Haushalte gleichermaßen ist darum eines der prioritären Politikfelder der kenianischen Regierung.

Da die staatliche Infrastruktur im Bereich Wasserversorgung in Kenia wesentlich geringer ausgebaut ist als z.B. in Deutschland, im Bereich der Wasserentsorgung sogar praktisch komplett fehlt, haben hier private Unternehmen Leerstellen eingenommen. Deren Geschäftsentwicklung hängt zunehmend von der Anwendung ausgereifterer Technologien ab. Aber auch bei der öffentlichen Wasserver- und –entsorgung sind deutliche Fortschritte sich professionalisierender Akteure zu verzeichnen, die Lösungen auf dem internationalen Stand der Technik nachfragen.

Kernziel des Reiseprogramms ist die Vermittlung direkter individueller Geschäftskontakte mit möglichen Geschäftspartnern in Kenia. Schwerpunkt der Reise ist eine Präsentationsveranstaltung vor Ort, auf der die Delegationsteilnehmer ihr Leistungsspektrum vorstellen und kenianische Unternehmer, Multiplikatoren und weitere Entscheidungsträger direkt ansprechen. Abgerundet wird das Programm durch Treffen mit wichtigen Marktakteuren aus Politik und Wirtschaft, sowie Besichtigungen von Unternehmen der Zielbranche. Zur Vorbereitung erhalten die Teilnehmer detaillierte Markt- und Brancheninformationen.

Das Projekt unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto). Darüber hinaus werden die individuellen Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten von den Teilnehmern selbst getragen.

Das detaillierte Programm und die Anmeldeunterlagen finden Sie zum Download auf der Internetseite der Delegation der Deutschen Wirtschaft für Ostafrika unter https://www.kenia.ahk.de/green-economy/ bzw. im Projektflyer.

Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 09. März 2020 möglich.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.