(BMWi) - Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert AHP International in Zusammenarbeit mit dem lokalen Partner Zurcom International eine digitale Geschäftsanbahnungsreise zum Maschinenbau / Kenia und Tansania. Die aktuelle Situation und die Auswirkungen der globalen Corona-Krise lassen eine physische Durchführung vor Ort nicht zu.

Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU). Der VDMA-Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen begleitet die Maßnahme.

Obwohl der Agrarsektor in Kenia und Tansania eine bedeutende Rolle spielt, ist die nahrungsmittelverarbeitende Industrie in den beiden Märkten noch unterentwickelt, sodass lokale landwirtschaftliche Erzeugnisse oftmals im Ausland weiterverarbeitet werden. Da der Nahrungsmittelmarkt aufgrund der wachsenden Bevölkerung jährlich um 7-10% wächst, sind Investitionen in Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen dringend notwendig. Dies wird insbesondere auch durch die lokalen Supermärkte forciert, die, unter dem Druck der Politik vorwiegend einheimische Produkte zu listen, zunehmend eine Sortimentsausweitung und Modernisierung der Produktion ihrer Lieferanten einfordern. Die dazu benötigten Maschinen werden fast vollständig aus dem Ausland importiert, während lokale Unternehmen sich zumeist auf Import und Wartung fokussieren. Somit ergeben sich zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen.

Im Zentrum der Geschäftsanbahnung steht der Auf- und Ausbau von Beziehungen mit qualifizierten Vertriebs- und Geschäftspartnern. Dazu findet eine Präsentationsveranstaltung in Form eines Webinars statt, bei der die Leistungsfähigkeit der deutschen Branche vor Branchenspezialisten und potenziellen Geschäftspartnern dargestellt wird. Unter Einbindung zahlreicher deutscher und auch lokaler Branchenvereinigungen werden zielgerichtet Videokonferenzen mit lokalen Wirtschaftsakteuren individuell vorbereitet und wichtige Branchenprojekte vor Ort virtuell besucht.

Die Reise richtet sich vorrangig an kleine und mittelständische Unternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland, wobei auch für große Unternehmen eine Teilnahme möglich ist. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Firmen begrenzt. Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem virtuellen Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 250 und 500 EUR (netto). Der Anmeldeschluss zur Teilnahme ist der 20. Juni 2020.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter http://maschinenbau-kenia-tansania.ahp-international.de/ bzw. im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.