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(BMWi) - Vom 20.04.2020 bis zum 24.04.2020 führt enviacon international, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Peruanischen Industrie- und Handelskammer (AHK Peru), eine Geschäftsanbahnungsreise nach Peru durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU.

Die Reise bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, die peruanische Maschinen- und Anlagenbaubranche und den Absatzmarkt besser kennen zu lernen, einen Einblick in konkrete Geschäftsmöglichkeiten zu gewinnen und erste Kontakte zu Geschäfts- und Kooperationspartnern im Zielmarkt zu knüpfen. Die fünftägige Reise beinhaltet eine Fachkonferenz, Projektbesuche und individuell organisierte Geschäftstermine, gibt einen Überblick über die Spezifika des peruanischen Maschinen- und Anlagenbaumarktes und legt einen Grundstein für zukünftige Geschäftsbeziehungen.

Allgemein zeigt Peru starke Wachstumsraten und strebt die Mitgliedschaft in der OECD an. Das Bruttoinlandsprodukt lag 2018 bei 225,2 Mrd. USD, das Pro-Kopf-BIP bei 7.002 USD. Peru verzeichnete 2017 ein Wirtschaftswachstum von 2,5 %, 2018 von 4,0 %. Schätzungen zufolge soll das Wirtschaftswachstum mit 2,5 % für 2019 und 3,2 % für 2020 über dem regionalen Durchschnitt liegen. Das Bewusstsein für alternative und recyclebare Verpackungsmaterialien steigt kontinuierlich, dies ist auch bei den peruanischen Konsumenten zu beobachten. Die Produktion von leichten und nachhaltigen Verpackungsmaterialen erfordert allerdings neue Technologien, insbesondere im Bereich Tiefkühl- und Milchprodukte sowie Getränke.

Für deutsche Unternehmen ergeben sich vielfältige Geschäftsmöglichkeiten im peruanischen Markt. Ausschlaggebend sind hier zwei Haupttrends. Zum einen legen peruanische Konsumenten vermehrt Wert auf gesunde und nachhaltige Lebensmittel. Im Bereich „Superfoods“ und gesundheitsfördernde Produkte steigt die Nachfrage konsequent an. Des Weiteren liegt eine Chance bei den Verpackungstechnologien auf der exportorientierten Agrar- und Lebensmittelindustrie. Allerdings fehlen der Industrie hierfür noch die Technologien. Deutsche Unternehmen, die für die Qualität ihrer Verpackungsprodukte bekannt sind, können hier einen großen Absatzmarkt finden.

Das Projekt unterliegt den De-Minimis-Regelungen, der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit von der Größe des Unternehmens 500 bis 1.000 EUR (netto). Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten werden von den Teilnehmern selbst getragen.

Projektschwerpunkte

  • Individuelle Geschäftsgespräche mit ausgewählten Partnern (Fokus: Geschäftskontakte)
  • Unternehmens- und Behördenbesuche in Lima und Arequipa
  • Präsentationsveranstaltung bzw. Fachkonferenz in Lima und Arequipa mit einer Vorstellung der Produkte und Dienstleistungen der deutschen Teilnehmer und einer anschließenden interaktiven Podiumsdiskussion und Kooperationsbörse mit lokalen Unternehmen, Verbänden und wichtigen Multiplikatoren
  • Zielmarktinformationen und Markteinblicke durch Marktexperten und deutsche Repräsentanten vor Ort

Anmeldeschluss für eine Teilnahme an der o.g. Geschäftsanbahnung ist der 20.01.2020. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Unternehmen beschränkt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge der Anmeldungen berücksichtigt, KMU haben Vorrang vor Großunternehmen.

Weitere Informationen zu dem Projekt und zur Anmeldung finden Sie im Projektflyer.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.