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(BMWi) - Vom 18.11. bis zum 22.11.2019 führt enviacon international in Zusammenarbeit mit der Außenhandelskammer (AHK) südliches Afrika im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Geschäftsanbahnungsreise nach Südafrika durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative "Zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen" und wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Im Rahmen der Reise werden Kontakte zu potenziellen Geschäftspartnern vermittelt, die den Markteinstieg in die Zielregionen erleichtern. Darüber hinaus informieren Marktexperten über Entwicklung, Rahmenbedingungen und Geschäftschancen in der südafrikanischen Industrie. Das BMWi-Markterschließungsprogramm wird aufgrund eines Beschlusses des Bundestages durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto).

Gezielt werden individuell vorbereitete Geschäftsgespräche mit potenziellen Geschäftspartnern für B2B-Treffen vermittelt. Zudem werden Besuche bei Referenzprojekten, Unternehmen und Institutionen durchgeführt sowie allgemeine und branchen- bzw. themenspezifische Informationen durch deutsche und lokale Experten und Multiplikatoren vorgestellt. Im Rahmen einer Präsentationsveranstaltung mit fachbezogenen Expertenvorträgen vor Ort haben deutsche Unternehmen die Möglichkeit, dem lokalen Fachpublikum (Unternehmen, Vertretern von staatlichen Institutionen, Kammern und Verbänden) ihre Produkte und Dienstleistungen bzw. mögliche Kooperationsfelder vorzustellen. Teilnehmende Unternehmen erhalten eine branchenspezifische Zielmarktanalyse sowie zusätzliche individuelle Kompaktinformationen über Wettbewerb und wichtige Nachfragesegmente zur Vorbereitung.

Südafrika gilt als der am weitesten entwickelte Wirtschaftsraum des afrikanischen Kontinentes und ist als einziges afrikanisches Land Teil der G20. Der aktuelle Anstieg der Kriminalitätsrate in Südafrika ist Ausdruck großer Einkommensunterschiede und Unzufriedenheit mit der Politik des letzten Jahrzehnts und führt zu einem steigenden Bedarf an zivilen Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen.

Der Markt für zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen in Südafrika ist einer der größten weltweit. Laut einer PWC-Studie (Stand März 2016) kamen 32 % der gemeldeten Organisationen in Südafrika mit dem Thema Cyberkriminalität in Berührung. Im Kontext einer steigenden globalen Vernetzung werden wie auch in anderen Weltregionen in Südafrika immer wieder Cyberangriffe insbesondere auf Finanz- und Versorgungseinrichtungen verzeichnet. Da zudem Digitalisierungstrends wie das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) und das Verbinden von Geräten immer beliebter werden, nehmen oben beschriebene Herausforderungen zu. Dieser Umstand wie auch der steigende Webverkehr tragen sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich zu einer erhöhten Nachfrage nach IT-Sicherheitsprodukten und -software bei.

Aktuell wird der Markt mit 5,2 Milliarden Euro bewertet. Insgesamt sind über 9.000 Sicherheitsfirmen im Land ansässig. Neben den oben genannten IT-Sicherheitslösungen ist der Bedarf an klassischen Marktsegmenten wie Lösungen für Zugangskontrollen, Kameraüberwachung, Einbruchsmelde- und Alarmsysteme sowie Brandschutz gleichermaßen hoch.

Gute wirtschaftliche und politische Beziehungen zwischen Deutschland und Südafrika bilden ein solides Fundament für wirtschaftliche Kooperationen. 2018 war Deutschland für Südafrika (nach China und vor den USA) zweitwichtigster bilateraler Handelspartner.Der gute Ruf deutscher Unternehmen und Produkte gilt auch in Südafrika. Besonders Merkmale wie Langlebigkeit und Zuverlässigkeit werden mit deutschen Partnern und Erzeugnissen assoziiert. 

Anmeldeschluss für eine Teilnahme an der Geschäftsanbahnung ist der 13.09.2019. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Unternehmen beschränkt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt, KMU haben Vorrang vor Großunternehmen.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto).

Projektschwerpunkte

  • Individuelle Geschäftsgespräche mit ausgewählten Partnern (Fokus: Geschäftskontakte)
  • Unternehmens- und Behördenbesuche in Johannesburg und Kapstadt
  • Präsentationsveranstaltung bzw. Fachkonferenz in Johannesburg mit der Möglichkeit der Präsentation der Produkte und Dienstleistungen der deutschen Unternehmen vor fachinteressierten südafrikanischen Teilnehmern aus Politik und Wirtschaft und mit Vorträgen zu den Trends und Entwicklungen der deutschen und südafrikanischen zivilen Sicherheitstechnologie
  • Zielmarktinformationen und Markteinblicke durch Marktexperten und deutsche Repräsentanten vor Ort
  • Interaktive Podiumsdiskussion mit Vertretern der deutschen Delegation und südafrikanischen Branchenvertretern zu den Marktpotentialen in Südafrika

Weitere Informationen:
Flyer (pdf)

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.