Service navi

(BMWi) - Das Verbundprojekt in Marokko und Tunesien wird im Rahmen des Markterschließungsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) von COMMIT organisiert.
Die projektbezogene Fördermaßnahme wird vom Verband der Bahnindustrie in Deutschland e.V. (VDB) und den deutschen Auslandshandelskammern in Marokko und Tunesien begleitet.

Marokko ist mit 35 Mio. Einwohnern und einem anhaltenden Wirtschaftswachstum eines der wirtschaftlichen Zugpferde der Region. Zum Ausbau des Schienennetzes wurde ein Masterplan bis 2040 erstellt, der mit über 35 Mrd. Euro das größte Infrastrukturprojekt des Landes darstellt. In diesem Rahmen wurde 2018 die erste Hochgeschwindigkeitsstrecke Afrikas errichtet, weitere Strecken zur Verbindung der wichtigsten Großstädte des Landes sind in Planung.

Auch Tunesien Wirtschaft wächst beständig um 2,5% p.a. Der infrastrukturelle Masterplan 2040 sieht eine Reihe von Großprojekten vor, u.a. den Bau einer 840 km langen Hochgeschwindigkeitsstrecke und die Anbindung der Industriestädte Gabes und Médenine an das Schienennetz. Mit Projekten wie der „Metro Grand Sousse“ oder dem „Schnellbahnnetz Tunis RFR“ soll der innerstädtische S-Bahn- und Straßenbahnverkehr in den größten Städten ausgebaut werden.

Das Verbundprojekt soll den teilnehmenden Unternehmen, in einem zunächst auf zwei Jahre ausgelegten Programm, den Einstieg in die Zielmärkte ermöglichen. Ziel des Projektes ist die Etablierung stabiler und nachhaltiger Geschäftsbeziehungen in Marokko und Tunesien sowie die Vermittlung umfangreicher branchenspezifischer Marktkenntnisse.

Workshops, Reisen in die Zielländer, Besuche von Einkäufern und Multiplikatoren an den Standorten der deutschen Unternehmen und zu Fachmessen sind wichtige Teil des Projekts. Die Abfolge und Terminierung der Veranstaltungen werden gemeinsam in einem Auftakt-Workshop erarbeitet.

Der Netto-Eigenanteil der Teilnehmer für die Laufzeit von 2 Jahren beträgt in Abhängigkeit von der Größe des Unternehmens zwischen 3.000 und 6.000 Euro. Zusätzlich tragen die Teilnehmer ihre individuellen Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten.

Für die Teilnahme an Auslandsmessen gelten die Teilnahmebedingungen des Auslandsmesseprogramms.

Anmeldungen sind bis zum 31. Oktober 2019 möglich. KMU haben Vorrang vor Großunternehmen.

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.