Der kleine Inselstaat São Tomé und Principe gehört zu den ärmsten Ländern in Zentralafrika und ist stark importabhängig.

Zunehmend an Bedeutung gewinnen der Ölsektor und der Tourismus. Internationale Geber investieren vermehrt in die Infrastruktur. 

Hinweis

Die Partner des Wirtschaftsnetzwerks Afrika bieten deutschen Unternehmen Informationen zu den wirtschaftlichen Folgen der Coronapandemie in Afrika.


Das Länderprofil wurde zuletzt im Juli 2020 aktualisiert.

Daten und Fakten

GTAI GTAI Der Africa Business Guide liefert Ihnen mit den wichtigsten Wirtschaftsdaten einen ersten Länderüberblick zu São Tomé und Principe


Offizieller Name & Hauptstadt: Demokratische Republik São Tomé und Principe, São Tomé

Geschäftssprache: Portugiesisch

Einwohner: 0,2 Millionen

Durchschnittsalter: Ø 18,7 (2018)

Bevölkerungswachstum: 1,7% (2018)*

Währung & Wechselkurs (Ø 2018): 1 Euro = 24.500 Db (Dobra)

BIP: 1.933 US-Dollar pro Kopf (2019)*

BIP-Wachstum: 2,7% (2019)*

Ausländische Direktinvestitionen: 0,5 Mrd. US-Dollar (2018)

Deutsche Einfuhrgüter in Prozent der Gesamteinfuhr: 0,4 Millionen Euro (2019)*

Deutsche Ausfuhren: 1,1 Millionen Euro (2019)

*vorläufige Angabe, Prognose/Schätzung

SWOT-Analyse

S

Strengths Stärken

  • Demokratische Regierung.
  • Gute Voraussetzungen für Landwirtschaft und Tourismus.
W

Weaknesses Schwächen

  • Kleiner Inselstaat, hohe Transportkosten. 
  • Armut weit verbreitet.
  • Geschäftssprache Portugiesisch.
O

Opportunities Chancen

  • Möglicher Start der Erdölförderung. 
  • Geberfinanzierte Infrastrukturprojekte. 
  • Dienstleistungen rund um den Tourismussektor. 
T

Threats Risiken

  • Staat ist auf Geber angewiesen. 
  • Abhängig von klimatischen Schwankungen und externen Schocks.

Potenzialbranchen

Für Sao Tomé und Principe lassen sich folgende Kernbranchen identifizieren:

Landwirtschaft

Wichtige Einnahme- und Beschäftigungsquelle. Export vor allem von Kakao. Fischerei gewinnt an Bedeutung. Ein Großteil der Nahrungsmittel für die lokale Bevölkerung muss importiert werden. 

Öl und Gas

Riesige Erdölreserven wurden im Golf von Guinea nachgewiesen. Mit Nigeria hat das Land ein Abkommen geschlossen, das Nigeria 60 Prozent und Sao Tomé und Principe 40 Prozent der Erlöse zusichert. Bisher wurde aber noch nicht mit der Förderung begonnen. 

Tourismus

Auf der politischen Agenda. Ökotourismus im Kommen.


Marktzugang

Rechtliche Rahmenbedingungen

Zoll- und Einfuhrregelungen

Bei der Einfuhr von Waren nach São Tomé und Principe sind eine Vielzahl von Vorschriften und Regeln zu beachten. Die frühzeitige Information über Einfuhrverfahren, zu zahlende Abgaben und mögliche Verbote und Beschränkungen hilft, Verzögerungen an der Grenze und damit zusätzliche Kosten zu vermeiden.

Entwicklungsprojekte und Ausschreibungen

In São Tomé und Principe sind viele Geberorganisationen aktiv. Ein großes Projektportfolio haben die Weltbank und die Afrikanische Entwicklungsbank, die sich auf Infrastrukturvorhaben konzentriert. Aus Entwicklungsprojekten resultieren eine Vielzahl von Aufträgen, die ab bestimmten Schwellenwerten international ausgeschrieben werden.

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