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Das amerikanische Energieunternehmen Sun Africa startet am Donnerstag, dem 22. April 2021, mit dem Bau mehrerer Fotovoltaik-Anlagen in Angola. Sieben Anlagen sind geplant, durch die Angola seine Stromversorgung diversifizieren will. Das Megaprojekt hat ein Budget von 524 Millionen Euro und wird voraussichtlich im dritten Quartal 2022 abschließen.

"Die Gesamtkapazität der sieben Solarprojekte wird 370 Megawatt betragen und der Stromversorgung Angolas erhebliche Vorteile bringen", heißt es in einer Erklärung von Sun Africa. Dabei wird die Produktionsanlage in Biopio mit einer geschätzten Produktionskapazität von 188 Megawatt das größte einzelne Solarprojekt in Subsahara-Afrika sein. 

Die Finanzierung des Megaprojekts liegt in der Verantwortung der schwedischen Exportförderungsagentur SEK mit Garantien der schwedischen Exportkreditagentur. Durch die Installation der neuen Anlagen sollen in Zukunft Emissionen von 935.953 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr vermieden werden.

Die Solarmodule werden in Südkorea hergestellt. Die meisten Maschinen werden von den Vereinigten Staaten und Schweden geliefert.

Zur Originalmeldung: Größtes Solarprojekt südlich der Sahara geht an den Start (portugiesisch)