(BMWi) - Vom 11.05.2020 bis zum 15.05.2020 führt die AHK Services Eastern Africa Ltd., im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), in Zusammenarbeit mit der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Ghana, des VDMA Fachverbands Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen und der IHK Hannover eine Informationsreise für westafrikanische (Ghana, Senegal, Elfenbeinküste) und ostafrikanische (Äthiopien, Kenia, Uganda, Tansania und Ruanda) Entscheidungsträger und Multiplikatoren aus dem Sektor Nahrungsmittel-und Verpackungsmaschinen nach Deutschland durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU.

Die Wirtschaften in West- und Ostafrika verzeichnen seit einiger Zeit ein stetiges Wachstum, das weit über dem weltweiten und auch afrikanischen Durchschnitt liegt. Insbesondere der Sektor der Lebensmittelverarbeitung in Ost- und Westafrika entwickelt sich rasant, was hauptsächlich auf die lebhaften Einzelhandels- und Konsumgütermärkte zurückzuführen ist. Zukunftsziel für die ost- und afrikanischen Länder ist, dass das verarbeitende Gewerbe eine zentrale Rolle in der langfristigen Wirtschaftswachstumsagenda spielt. Der Nahrungsmittel- und Getränkesektor bleibt einer der wichtigsten und wachsenden Zukunftsmärkte. Eine stärkere Mittelschicht mit westlich orientiertem Konsumverhalten und das immense Bevölkerungswachstum treiben die Nachfrage nach verarbeiteten Lebensmitteln an. Die Anzahl von einheimischen Produzenten ist jedoch noch relativ niedrig, ein Großteil der Nahrungsmittel wird weiterhin importiert. Die gegenwärtigen Regierungen versuchen diesen Zustand zu ändern und unterstützten die lokale Produktion von Nahrungsmitteln, u.a. durch spezialisierte Industriezonen für den Landwirtschaftssektor. Es ist davon auszugehen, dass die ost- und westafrikanische Nachfrage nach Lebensmittel- und Verpackungsmaschinen mittel- bis langfristig von sehr geringem Niveau ausgehend stark steigen wird.

Ausgewählte Geschäftsmöglichkeiten innerhalb von Ost- und Westafrika sind: Anbieter/ Hersteller von Lösungen, Komponenten und Produkten aus der Lebensmittelverarbeitung (Verarbeitung, Verpackung, Kühlung, Logistik), Verpackungsmaschinen (z.B. Kunststofftechnik bzw. -verarbeitung), spezialisierte Verpackungstechnologien, etc.

Im Zuge der Informationsreise können sich zwischen acht und zwanzig Entscheidungsträger aus Ghana, Senegal, Elfenbeinküste, Äthiopien, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda ein Bild über die Leistungsfähigkeit der Branche in Deutschland machen. Ein umfangreiches Programm in Düsseldorf und primär der Region Nordrhein-Westfalen führt die Teilnehmer in Deutschland ein. Eine Besichtigung der Messe Interpack mit verschiedenen Rahmenveranstaltungen vor Ort ermöglichen der west- und ostafrikanischen Delegation, Produktneuheiten kennenzulernen und Kontakte in Deutschland zu knüpfen. Weitere Veranstaltungen mit relevanten Wirtschaftsverbänden und Institutionen ermöglichen eine umfangreiche Vernetzung der Akteure. Für interessierte deutsche Unternehmen besteht die Möglichkeit, sich mit der Delegation auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und sich die wachstumsstarken west- und ostafrikanischen Märkte zu erschließen.

Das Projekt wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) 2020. Die Teilnahme an diesem Programm ist für ausländische und deutsche Unternehmen kostenfrei. Für die ost- und westafrikanischen Teilnehmer fallen lediglich die individuellen Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten an.

Eine ausführliche Programmbeschreibung für die Reise ist auf der Webseite der AHK Services Eastern Africa Ltd. unter www.kenia.ahk.de verfügbar.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.