(KfW) - Die KfW hat im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Exportfinanzierungsprogramm „Afrika-CIRR“ gestartet, das der Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Afrika dient.

Konkret werden mit dem Afrika-CIRR Kredite zur Finanzierung großvolumiger deutscher Exporte in afrikanische Bestellerländer gefördert. Im Rahmen des Programms kann der berechtigte Bankenkreis Kredite an die Käufer deutscher Exportgüter bzw. an Banken im afrikanischen Bestellerland zu dem von der OECD festgelegten Mindestzinssatz CIRR (Commercial Interest Reference Rate) vergeben, wenn diese durch eine Finanzkreditdeckung des Bundes gesichert sind. Der Kreditbetrag soll im Regelfall mehr als 85 Mio. EUR betragen. Für geringere Kreditbeträge steht weiterhin das bewährte ERP-Exportfinanzierungsprogramm des Bundes zur Verfügung.

Für die berechtigten Kreditinstitute stellt die KfW im Rahmen des Programms eine Refinanzierung bereit, wenn die entsprechenden Programmkriterien erfüllt sind. Die KfW schließt jedoch bestimmte Vorhaben generell von einer Finanzierung aus oder gibt einzuhaltende Bedingungen vor.

Ausschlussliste und Sektorleitlinien der KfW Bankengruppe

Der Afrika-CIRR ist ein Festzinsprogramm, für das die Bundesregierung auf Grundlage eines Beschlusses des Deutschen Bundestags Haushaltsmittel zur Unterstützung der Finanzierung großvolumiger Exportgeschäfte bereitstellt.

Im Rahmen des Programms beauftragt die KfW als Mandatar des Bundes die KfW IPEX-Bank mit der Programmdurchführung.

Weitere Informationen zum Programm finden sich im diesem Merkblatt
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