(BMWi) - Vom 21.09.2020 bis zum 25.09.2020 führt die AHK Services Eastern Africa Ltd., im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Informationsreise für äthiopische, kenianische, ugandische, tansanische und ruandische Entscheidungsträger und Multiplikatoren aus der zivilen Sicherheitsbranche nach Deutschland durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU. Das Projekt ist Bestandteil der Exportinitiative „Zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen“ des BMWi.

Das Hauptziel der Reise ist, Entscheidungsträgern der ostafrikanischen zivilen Sicherheitsbranche einen Überblick über das deutsche Leistungsangebot zu geben und damit deutsche Unternehmen der zivilen Sicherheitsindustrie an den Markt in Ostafrika heranzuführen. Im Rahmen von fachbezogenen Präsentations- und Informationsveranstaltungen werden den Teilnehmern der Reise durch Fachexperten aus verschiedenen Segmenten konkrete Informationen über branchenspezifische Themen des deutschen Marktes vermittelt. Den ostafrikanischen Vertretern wird ein abwechslungsreiches Programm geboten, um den Kontakt und die Vernetzung mit deutschen KMUs herzustellen, auszubauen und einen umfassenden Austausch zu gewährleisten.

Das beachtliche Wachstum von Industrie und Dienstleistung (durchschnittliches Wirtschaftswachstum für 2019 beträgt 6,44%) sowie die zunehmende Urbanisierung in den ostafrikanischen Märkten (Äthiopien, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda) eröffnen neue Chancen für den Einsatz von zivilen Sicherheitstechnologien- und -dienstleistungen. Sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor wächst der Bedarf an Hightech-Video- und Meldesystemen, elektronischen Zugangskontrollen und Spezialausrüstungen. Gewaltsame Aktivitäten vor allem in den Grenzgebieten zu Südsudan, Burundi und des östlichen Kongos gelten als Problemzonen von Überfällen. Einsatzfelder elektronischer ziviler Sicherheitstechnik sind dabei insbesondere der Schutz von strategisch bedeutsamen Einrichtungen wie Flughäfen, Bahnhöfen, Hochseehäfen, weiterer städtischer Infrastruktur, Industrieanlagen, elektrischer Infrastruktur sowie Schutz der sich im Aufbau befindlichen lokalen Öl- und Bergbauindustrie.

Des Weiteren besteht Handlungsbedarf im Bereich des Objektschutzes, z.B. von Banken, Hotels, Krankenhäusern und Bildungseinrichtungen. Wichtige Kunden für zivile Sicherheitstechnologien sind außerdem private Feuerwehren oder Notfalldienste mit Katastrophenschutzausrüstungen. Die öffentlichen wie privaten lokalen zivilen Sicherheitskräfte werden zunehmend technisch modernisiert, um ihre Aufgaben angemessen erfüllen zu können. Zudem gewinnen ausgereiftere Technologien zur Verkehrsüberwachung eine wachsende Bedeutung und die IT-Sicherheit spielt aufgrund des immensen Ausbaus der virtuellen Vernetzung eine zunehmend wichtige Rolle.

Ausgewählte Geschäftsmöglichkeiten innerhalb von Ostafrika sind:
Anbieter/ Hersteller von Lösungen, Komponenten und Produkten für Spezialausrüstungen, Meldesystemen und Zugangskontrollen, Öl - und Gas-Sicherheit, Digitaler Schutz, IKT & Datensicherung, Sicherheitsdruck, Brand- und Katastrophenschutz und private Sicherheitsdienstleistungen.

Im Zuge der Informationsreise können sich zwischen acht und zwanzig Entscheidungsträger aus Äthiopien, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda ein Bild über die Leistungsfähigkeit der zivilen Sicherheitsbranche in Deutschland machen. Ein umfangreiches Programm in Essen und primär der Region Nordrhein-Westfalen führt die afrikanischen Teilnehmer in die zivile Sicherheitsbranche in Deutschland ein. Ein geführter Rundgang auf der Messe Security Essen mit verschiedenen Rahmenveranstaltungen vor Ort ermöglicht der ostafrikanischen Delegation, Produktneuheiten kennenzulernen und Kontakte zu relevanten Unternehmen und Institutionen in Deutschland zu knüpfen. Veranstaltungen mit den relevanten Wirtschaftsverbänden und weiteren Institutionen ermöglichen eine umfangreiche Vernetzung der Akteure. Für interessierte deutsche Unternehmen besteht die Möglichkeit, sich mit der Delegation auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und sich so den wachstumsstarken ostafrikanischen Markt zu erschließen.

Die Teilnahme an diesem Programm ist für ausländische und deutsche Unternehmen kostenfrei. Die individuellen Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten tragen die deutschen und ausländischen Teilnehmer selbst.

Sollten Sie Interesse am Kontakt und Austausch mit den ausländischen Delegationsteilnehmern haben sind Sie eingeladen, an einer fachbezogenen Informations- und Präsentationsveranstaltung am 23.09.2020 in Essen teilzunehmen.

Der Anmeldeschluss ist der 19.08.2020.

Eine ausführliche Programmbeschreibung für die Reise ist auf der Webseite der AHK Services Eastern Africa Ltd. unter www.kenia.ahk.de verfügbar.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.