Das Länderprofil wurde zuletzt im Februar 2021 aktualisiert.

Die Union der Komoren ist ein föderaler Inselstaat im Indischen Ozean. Seit 2011 gibt es zwar eine Phase relativer politischer Stabilität. Doch bleiben private Investitionen aus, weil die Rahmenbedingungen nicht stimmen. Die komorische Volkswirtschaft ist die kleinste Afrikas und abhängig vom Ex-Kolonialherrn Frankreich, welcher der traditionell wichtigste Geber ist.


Hinweis

Die Partner des Wirtschaftsnetzwerk Afrika bieten deutschen Unternehmen Informationen zu den wirtschaftlichen Folgen der Coronapandemie in Afrika.

Daten und Fakten

Karte Komoren

Grafik Komoren



Offizieller Name: Union der Komoren

Hauptstadt: Moroni

Geschäftssprache: Französisch

Einwohner: 897.000 (2020*)

Durchschnittsalter: Ø 20 (2019*)

Bevölkerungswachstum: 1,5% (2020*)

Währung & Wechselkurs: Komoren-Franc (FC), 1 Euro = 491,97 FC (Jahresdurchschnittskurs 2019)

BIP pro Kopf: 1.362 US$ (2020*)

BIP-Wachstum: -1,8% (2020*)

Ausländische Direktinvestitionen: 129 Millionen US$ (2019*)

Deutsche Ausfuhren: 0,8 Millionen Euro (2019*)

*Prognose/Schätzung

SWOT-Analyse

Germany Trade & Invest beleuchtet Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken der Komoren als Wirtschaftsstandort und gibt eine Orientierungshilfe.

S (Strengths | Stärken)

  • Relative politische Stabilität
  • Tiefwasserhafen in Anjouan

W (Weaknesses | Schwächen)

  • Massive Abhängigkeit von Geldgebern (aus Frankreich und von Auslandskomorern)
  • Kleiner Absatzmarkt
  • Hohes Bevölkerungswachstum
  • Fachkräftemangel
  • Fehlende Industrie
  • Schlechte Platzierung bei internationalen Rankings

O (Opportunities | Chancen)

  • Infrastrukturausbau (Straßen, Stromnetze)
  • Geberfinanzierte Projekte

T (Threats | Risiken)

  • Soziale und wirtschaftliche Probleme (Nahrungsmittelknappheit, Stromausfälle)
  • Fragile und angespannte innenpolitische Lage

Potenzialbranchen


Landwirtschaft


Der Agrarsektor ist der führende Wirtschaftssektor und Arbeitgeber für etwa vier Fünftel der Bevölkerung. Die landwirtschaftlich nutzbare Fläche ist allerdings sehr klein und überbevölkert. Für eine hochintensive Agrarwirtschaft fehlen Know-how und Kapital. Traditionelle Ausfuhrerzeugnisse sind Gewürznelken, Vanille und Ylang-Ylang (ein Duftöl für die Parfümherstellung).

Tourismus

Touristisches Potenzial ist vorhanden. Die Inseln haben ein relativ großes maritimes Hoheitsgebiet und sind per Schiff und Flugzeug gut erreichbar. Allerdings müssten zuerst Infrastrukturmängel wie mangelhafte Straßen und die unzureichende Stromversorgung behoben werden.

Marktzugang

Rechtliche Rahmenbedingungen

Zoll- und Einfuhrregelungen

Bei der Einfuhr von Waren auf die Komoren sind eine Vielzahl von Vorschriften und Regeln zu beachten. Die frühzeitige Information über Einfuhrverfahren, zu zahlende Abgaben und mögliche Verbote und Beschränkungen hilft, Verzögerungen an der Grenze und damit zusätzliche Kosten zu vermeiden.

Entwicklungsprojekte und Ausschreibungen

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Kontakte und weiterführende Links