(GTAI) - Der afrikanische Kontinent steuert 2026 auf ein reales Wirtschaftswachstum von 4 Prozent zu, angetrieben von stabileren Wechselkursen, sinkender Inflation und Reformprogrammen in großen Volkswirtschaften wie Südafrika, Nigeria, Ghana und Kenia.
Besonders dynamisch zeigt sich Subsahara-Afrika mit erwarteten 4,4 Prozent Wachstum, während Ägypten in Nordafrika mit 5,3 Prozent herausragt. Viele Länder profitieren von höheren Einnahmen aus Öl, Gas und Bergbau, was ihre Leistungsbilanzen entlastet und neue Investitionen anzieht. Gleichzeitig gewinnen afrikanische Märkte durch Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und steigende Kaufkraft weiter an Bedeutung.
Für deutsche Unternehmen verbessern sich die Rahmenbedingungen spürbar: Bereits 2025 stiegen die deutschen Ausfuhren nach Afrika um 7,4 Prozent, in einigen Ländern sogar um mehr als 20 Prozent. Besonders attraktiv sind Märkte mit großen Infrastruktur- und Industrieprojekten – etwa Marokko (WM 2030, Nearshoring), Nigeria (Ölraffinerie Dangote), Senegal und Côte d’Ivoire (Öl, Gas, Gold). Gleichzeitig treiben Reformen in Südafrika, Ghana und Äthiopien die wirtschaftliche Öffnung voran.
Trotz Risiken wie hoher Staatsverschuldung und politischer Unsicherheiten bleibt Afrika 2026 ein dynamischer Wachstumsmarkt mit erheblichen Chancen für Technologie-, Infrastruktur- und Industriegüteranbieter.
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