(GTAI) – Marokko treibt den Ausbau seiner Windenergie voran und plant den Bau seines ersten Offshore-Windparks vor der Atlantikküste bei Essaouira. Das Projekt soll ab 2029 realisiert werden und eine Leistung von 1 Gigawatt erreichen. Damit erweitert das Land seine bisher vor allem auf Onshore-Windkraft ausgerichtete Strategie um eine neue Technologie.
Die Vorhaben sind Teil der marokkanischen Energiewende. Bis 2030 sollen erneuerbare Energien 52 Prozent der installierten Stromerzeugungskapazitäten ausmachen. Studien bescheinigen Marokko zudem eines der größten Offshore-Windpotenziale Afrikas.
Für deutsche Unternehmen eröffnen sich frühzeitig Geschäftsmöglichkeiten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Gesucht werden unter anderem technische Beratungsleistungen, Umwelt- und Machbarkeitsstudien, Netzinfrastruktur, Unterwasserkabel, Komponenten für Windkraftanlagen sowie maritime Dienstleistungen. Die staatliche Agentur MASEN spielt bei der Projektentwicklung eine Schlüsselrolle und gilt als zentraler Ansprechpartner für internationale Anbieter.
Auch die Finanzierung des Vorhabens nimmt Gestalt an. Neben der Europäischen Investitionsbank (EIB) kommen internationale Entwicklungsbanken und europäische Förderprogramme als Geldgeber infrage. Erste technische Vorarbeiten laufen bereits.
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