(ABG) - Am 1. Oktober 2026 unterzeichneten Vertreter Algeriens, Deutschlands, Österreichs, Italiens und Tunesiens in Algier eine gemeinsame politische Absichtserklärung zur Initiative Südlicher Wasserstoffkorridor (SoutH2) unterzeichnet. Damit wollen die Partner die Zusammenarbeit beim Aufbau einer Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff zwischen Nordafrika und Europa vertiefen.
Langfristig soll der geplante Korridor Wasserstoff aus Nordafrika nach Europa transportieren, der auf Basis erneuerbarer Energien erzeugt wurde. Die Teilnehmenden dieser zweiten Ministerkonferenz betonten die hohe Bedeutung des Projekts für Versorgungssicherheit, Investitionen und industrielle Entwicklung. Ziel sei ein strukturierter Dialog zwischen den Partnerländern und eine stärkere Zusammenarbeit von Politik, Unternehmen und Finanzinstitutionen.
Thema der Konferenz waren auch die Fortschritte des Projekts "Algeria to Europe Hydrogen Alliance“ (ALTEH2A). ALTEH2A wurde im Oktober 2024 von den Unternehmen Sonatrach, Sonelgaz (beide Algerien), VNG AG (Deutschland), Snam, SeaCorridor (beide Italien) und VERBUND Green Hydrogen (Österreich) gegründet. Ziel der Partnerschaft ist die Machbarkeit einer integrierten Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff von der Erzeugung in Algerien über den Transport bis zur Nutzung in Europa zu prüfen. Erste Ergebnisse der Machbarkeitsstudien werden 2027 erwartet.
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