Die Nachfrage nach kritischen Mineralien und Seltenen Erden wächst weltweit rasant. Sie sind mittlerweile unverzichtbar für Schlüssel-Technologien, etwa für Windkraftanlagen, die Elektromobilität oder die Photovoltaik, Smartphones, Festplatten, in der Medizintechnik aber auch in der Drohnentechnologie. Bisher ist Deutschland und die EU stark von Importen aus einzelnen Ländern angewiesen. Zunehmend rückt daher der afrikanische Kontinent in den Fokus. Insbesondere mit Ländern wie Südafrika, Simbabwe, Sambia, Namibia, der Demokratischen Republik Kongo und Mosambik gibt es erste Kooperations-Ansätze zum Aufbau direkter Lieferketten, die nicht nur das Potential haben die lokale Wertschöpfung vor Ort zu erhöhen und damit Arbeitsplätze zu schaffen, sondern auch eine bessere Überprüfung von Umwelt- und Sozialstandards ermöglichen.

Welche Chancen und Risiken bestehen beim direkten Bezug von Rohstoffen bzw. dem Aufbau lokaler Verarbeitungskapazitäten in Afrika - und wie lassen sich Investitionen absichern und finanzieren?