(ABG) - Mit 17 Unternehmen im Deutschen Pavillon war die deutsche Präsenz auf der FACIM 2026 deutlich sichtbar. Neben internationalen Konzernen wie Bayer und DHL präsentierten sich zahlreiche mittelständische Technologieanbieter sowie Akteure der Entwicklungszusammenarbeit, darunter die GIZ und die KfW.
Der Messeauftritt spiegelte damit die Breite des deutschen Engagements in Mosambik wider. Viele deutsche Unternehmen sind bereits seit Jahren im Land aktiv: Der Infrastrukturdienstleister Gauff Engineering ist an zahlreichen Projekten beteiligt. Mühlbauer stellt Systeme für biometrische Ausweise, Reisepässe, Visa und Führerscheine bereit und spielt damit eine zentrale Rolle bei der Modernisierung der staatlichen Dokumenten- und Grenzverwaltung. Siemens Energy hat erst vor Kurzem ein eigenes Büro eröffnet und positioniert sich im Umfeld der entstehenden LNG-Großprojekte im Norden des Landes.
Ebenfalls vertreten war eine Delegation der IHK Chemnitz, die im Rahmen ihrer Kammerkooperation mit der Chamber of Mines Mozambique hochrangige Gespräche mit politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern führte und B2B-Kontakte für deutsche Unternehmen anbahnte.
Bei der Eröffnung der Messe warb Präsident Daniel Chapo für die wirtschaftlichen Perspektiven des Landes. Im Erdgassektor rechnet die Regierung damit, dass Projekte von Eni, TotalEnergies und ExxonMobil in den kommenden fünf bis zehn Jahren Investitionen von 50 bis 60 Milliarden US-Dollar mobilisieren werden. Gleichzeitig setzt Mosambik verstärkt auf lokale Wertschöpfung.
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