(ABG) - Nach dem jüngsten Angola-EU-Wirtschaftsforum planen über 130 Unternehmen aus Deutschland, Belgien, Frankreich und Portugal Investitionen in Angola, um den Lobito-Korridor in Agrarwirtschaft, Transport, Logistik und Energie zu entwickeln.

Im März investierte die EU 50 Millionen Euro in die Entwicklung von Getreide-, Gemüse- und Tropenfrüchten in fünf Provinzen des Lobito-Korridors im Rahmen des AGRINVEST-Projekts. Angola ist das fünftgrößte Ziel europäischer Direktinvestitionen in Afrika. 2024 erreichte der Warenhandel mit der EU 9,5 Milliarden Euro und der Dienstleistungshandel 3,7 Milliarden Euro.

Der Masterplan für den 1.300 Kilometer langen Lobito-Korridor bis zur Demokratischen Republik Kongo und nach Sambia befindet sich in Phase drei. Mit Global Gateway wurden Investitionsmöglichkeiten in Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei und Agrarindustrie identifiziert. Dazu zählen Verarbeitungszentren für Getreide, Obst und Gartenbauprodukte sowie Cluster für Kaffee, Honig, Aquakultur und Kühlketten.

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