Ein neuer Geschäfts- und Aufenthaltstitel soll ausländischen Investoren den Markteintritt und die Geschäftstätigkeit in Namibia erleichtern.

(ABG) - Namibia öffnet sich weiter für ausländische Investoren. Der zum 01. September eingeführte Geschäfts- und Aufenthaltstitel kann für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren erteilt werden. Er berechtigt zugleich zur Ausübung geschäftlicher Tätigkeiten und ersetzt damit eine separate Arbeitserlaubnis. Voraussetzung ist die Anerkennung als Investor durch das Namibia Investment Promotion and Development Board (NIPDB).

Die Reform erfolgt vor dem Hintergrund eines wachsenden internationalen Interesses am Standort Namibia. Auslöser sind vor allem bedeutende Öl- und Gasfunde im Orange Basin sowie Investitionen in Wasserstoff- und Rohstoffprojekte. Für die Jahre 2026 bis 2028 rechnen Analysten mit einem durchschnittlichen Wirtschaftswachstum von knapp 3 Prozent jährlich.

Für Geschäftsreisen von bis zu sechs Monaten steht künftig ein sogenanntes MICE-Visum (Meetings, Incentives, Conferences and Events) zur Verfügung. Bei längeren Aufenthalten kann ein Geschäftsvisum beantragt werden. Deutsche Staatsangehörige benötigen für touristische Reisen nach Namibia seit 2026 ein Visum.

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