Die Servicestelle iMOVE (International Marketing of Vocational Education) ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) zur Internationalisierung deutscher Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen. iMOVE ist ein Arbeitsbereich der Abteilung „Berufsbildung International“ im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Deutsche Weiterbildungsanbieter unterstützt iMOVE mit einem umfangreichen Serviceangebot bei der Erschließung internationaler Märkte und bei der Anbahnung von Kooperationen zur Fachkräftegewinnung.
Mit dem Slogan „Training – Made in Germany“ wirbt iMOVE im Ausland für deutsche Kompetenz in der beruflichen Aus- und Weiterbildung und unterstützt bei der Partnersuche für Qualifizierungs- und Kooperationsvorhaben. Dabei vermittelt iMOVE geeignete Bildungsanbieter als Partner für Vorqualifizierung im Ausland sowie für begleitende Schritte bis zur Arbeitsaufnahme in Deutschland – etwa Vorbereitung, Visa-Prozesse, Ankommen, Onboarding und Integration – in Kooperation mit Unternehmen, die Fachkräfte oder Auszubildende aus dem Ausland gewinnen möchten.
Unterstützung im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung
Mit der Qualitätsmarke „Training – Made in Germany“ unterstützt iMOVE deutsche Bildungsdienstleister auf ihrem Weg in internationale Märkte. Zur Zielgruppe gehören vor allem klein- und mittelständische Unternehmen im Aus- und Weiterbildungssektor. iMOVE hilft diesen Unternehmen, ihr Leistungsspektrum im Ausland zu positionieren und die Kontaktaufnahme mit potenziellen Kunden und Kooperationspartnern zu erleichtern.
Deutsche und internationale Unternehmen, die im Ausland Qualifizierung, Vorqualifizierung oder die Gewinnung und Vermittlung von Fachkräften vorbereiten, bringt iMOVE in Kontakt mit kompetenten Bildungsanbietern aus Deutschland.
Afrika-Aktivitäten von iMOVE
iMOVE, BIBB
Peter Pfaffe
Das deutsche duale System der beruflichen Bildung genießt in vielen afrikanischen Ländern einen sehr guten Ruf. Deutsche Anbieter können Partnerländer bei der Umsetzung praxisbezogener Berufsbildungselemente unterstützen und damit zugleich eine solide Grundlage für die qualifizierte Fachkräftegewinnung und die Einwanderung in die Ausbildung nach Deutschland schaffen.“
Peter Pfaffe iMOVE, Regional-Manager Subsahara-Afrika
Praxisnahe Berufsbildung, die sich konsequent am Bedarf von Wirtschaft und Industrie orientiert, trägt maßgeblich dazu bei, qualifizierte Fachkräfte für lokale, deutsche und internationale Unternehmen in Afrika zu sichern. iMOVE trägt durch die Vernetzung deutscher und afrikanischer Akteure in der Berufsbildung aktiv dazu bei, Berufsbildung bedarfsorientiert weiterzuentwickeln – und stärkt zugleich Kooperationsmodelle, die Vorqualifizierung vor Ort und Fachkräftegewinnung für Deutschland sinnvoll verbinden.
iMOVE organisiert und begleitet Delegationsreisen für Aus- und Weiterbildungsanbieter in afrikanische Märkte. Des Weiteren unterstützt die Initiative die Kontaktanbahnung zu staatlichen Stellen und lokalen Unternehmen.
Die iMOVE-Marktstudien liefern deutschen Unternehmen der Berufsbildungsbranche umfassende Informationen über die Struktur der Ausbildungssysteme ausgewählter afrikanischer Länder. Zudem werden lokale Bedarfe analysiert und Anknüpfungspunkte für den Bildungsexport identifiziert.
iMOVE ist einladender Partner des Deutsch-Afrikanischen Bildungsforums, das 2019 erstmals stattfand. Hier treffen Interessenten von staatlichen Stellen und afrikanischen Unternehmen auf deutsche Anbieter von Qualifizierungslösungen im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung.
Deutschen und internationalen Unternehmen, die für ihr Engagement in Afrika auf der Suche nach Partnern für die Entwicklung von Fachkräften und Qualifizierungsmaßnahmen sind, vermittelt iMOVE passende Anbieter aus der deutschen Berufsbildungsbranche – insbesondere auch für Vorqualifizierung sowie begleitende Schritte rund um Visa, Ankommen, Onboarding und Integration.
Produkte, Publikationen und Online-Angebote
Publikationen zum Bildungsexport
iMOVE-Marktstudien zu 30 Märkten weltweit inklusive Ägypten, Ghana, Kenia, Nigeria, Südafrika und Tunesien