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(ABG) - Bis zum 6. September 2021 können sich Energieunternehmen für die Ausschreibung von zwei Solarkraftwerken der International Finance Corporation (IFC) in Côte d’Ivoire bewerben. IFC ist eine Tochtergesellschaft der Weltbank. Verantwortlich für die Ausschreibung und die Präqualifikation von Anbietern ist das ivorische Unternehmen Côte d'Ivoire Energies (CI-Energies).  

Beide Solarkraftwerke sollen eine Leistung von 60 Megawatt erzeugen. Die Anlagen entstehen in Laboa lim Nordosten und Touba im Nordwesten der Elfenbeinküste. Für den Bau und Betrieb der neuen Solarkraftwerke erhalten die ausgewählten Unternehmen einen Konzessionsvertrag für 25 Jahre. Die Elfenbeinküste erzeugt mittlerweile mehr Strom als für den eigenen Verbrauch benötigt. Den überschüssigen Strom exportiert der Staat in die Nachbarländer des westafrikanischen Stromverbundes. Dennoch hat selbst die Wirtschaftsmetropole Abidjan unter Stromausfällen zu leiden. 

„Der Ausbau der Solarenergie in Côte d’Ivoire hat großes Potenzial, den kontinuierlich steigenden Energiebedarf der Länder nicht nur zu decken, sondern auch das Risiko von Stromausfällen zu minimieren. Der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft wirbt dafür, dass deutsche Firmen sich hier engagieren und bei der Finanzierung von Projekten nicht zuletzt von der IFC effektiv unterstützt werden“, sagt Christoph Kannengießer, Hauptgeschäftsführer des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft.

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