(ABG) - Die Start-up-Szene in Afrika entwickelt sich seit einigen Jahren stabil nach oben. Das zeigen die Zahlen im Jahresbericht des Venture-Kapital-Unternehmens Partech für 2025. Für den gesamten Kontinent stieg der Kapitalzufluss um 25 Prozent auf 4,1 Milliarden US$. Die vier Top-Destinationen Kenia, Südafrika, Ägypten und Nigeria konnten davon 72 Prozent auf sich vereinen. Im Jahr zuvor waren es 69 Prozent.

Auffällig ist, dass im Gegensatz zum globalen Trend Start-ups mit Fokus auf Künstliche Intelligenz noch keine große Rolle spielen. Es sind mehr praktische Anwendungen in Bereichen wie Fintech, E-Commerce, Mobilität oder Gesundheit, die Investoren anziehen. Auch in Ägypten ist das Spektrum der Gründungen eher breit. Fintech dominiert mit einem Anteil von 31 Prozent vor E-Commerce mit 24 Prozent und unternehmensorientierten Diensten mit 16 Prozent.

Die Verteilung auf Finanzierung durch Teilhabe und Kredit ist in Ägypten relativ ausgeglichen. Auf eine direkte Beteiligung entfielen hier 2025 etwa 59 Prozent der Start-up-Investitionen. Insgesamt geht die Entwicklung derzeit mehr in die Breite mit einer Vielzahl von Playern in den mittleren Wachstumsstadien A und B.

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