(GTAI) - Bundesaußenminister Johann Wadephul reist vom 20. bis 24. Juli 2026 nach Afrika. Im Mittelpunkt stehen die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den Ländern des Kontinents sowie die Themen Energie und Rohstoffe, Investitionen, industrielle Wertschöpfung, Digitalisierung und Innovationen. Auch Fragen der regionalen Stabilität und Sicherheit stehen auf der Agenda.
Erste Station der Reise ist Mauretanien. Das Land entwickelt sich zu einem wichtigen Partner für die Energie- und Rohstoffversorgung Europas. Neben grünem Wasserstoff und erneuerbaren Energien bestehen auch Perspektiven für die Lieferung von Flüssigerdgas (LNG). Anschließend reist Wadephul nach Nigeria. Die größte Volkswirtschaft Afrikas ist ein zentraler Partner Deutschlands in Westafrika. Neben den Bereichen Energie, IT, Infrastruktur und Industrie bieten die Förderung regionaler Wertschöpfung und die wirtschaftliche Integration Westafrikas aus Sicht deutscher Unternehmen interessante Ansätze für die Zusammenarbeit.
Den Abschluss der Reise bildet Südafrika. Etwa 600 deutsche Unternehmen sind dort bereits präsent. Deutschlands wichtigster Wirtschaftspartner auf dem afrikanischen Kontinent steht vor Herausforderungen in den Bereichen Energie, industrielle Transformation und resiliente Lieferketten. Daraus ergeben sich Anknüpfungspunkte für deutsche Unternehmen. Auch als Beschaffungsmarkt für Rohstoffe und als IT-Standort mit hoher Innovationskraft gewinnt Südafrika weiter an Bedeutung.
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