(ABG) - Simbabwe hat mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) ein zehnmonatiges Programm zur Überwachung und zum Abbau seiner rund 23 Milliarden US‑Dollar Schulden vereinbart. Fachleute erwarten für dieses Jahr ein Wachstum von bis zu 8,5 Prozent – deutlich mehr als die zuvor prognostizierten 6,6 Prozent. Damit könnte das Land das stärkste Wirtschaftswachstum seit 2012 erreichen.
Das Programm setzt vor allem darauf, die Inflation einzudämmen, den Staatshaushalt wieder auf stabile Beine zu stellen und zentrale Reformen voranzutreiben. Mit dem Abkommen soll das Vertrauen internationaler Geldgeber gestärkt und die Basis für eine dauerhaft tragfähige wirtschaftliche Entwicklung gelegt werden.
Simbabwe verfügt über reiche Vorkommen an mineralischen Rohstoffen – darunter Kupfer, Gold, Mangan, Platinmetalle und Lithium. Aussichtsreich sind Lithium‑ und Goldsektor, Eisen und Stahl, erneuerbare Energien sowie Landwirtschaft mit Weizen, Tabak und Ölsaaten.
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