(GTAI) - Namibia investiert bis 2030 rund 1,76 Milliarden US-Dollar in den Ausbau seines Energiesektors. Im Fokus stehen der Ausbau der Stromerzeugung, der Netzinfrastruktur und von Batteriespeichern sowie Reformen des Strommarktes. Ziel ist es, die hohe Abhängigkeit von Stromimporten zu verringern, die Versorgungssicherheit zu verbessern und den Anteil erneuerbarer Energien am Strommix von derzeit rund 54 auf 70 Prozent zu erhöhen. Dazu werden unter anderem neue Solar-, Wind-, Biomasse- und Speicherprojekte umgesetzt.

Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien setzt Namibia auch auf die Erschließung großer Öl- und Gasvorkommen vor seiner Küste. Internationale Investoren und Entwicklungsbanken, darunter europäische Akteure, unterstützen zahlreiche Projekte. Für deutsche Unternehmen ergeben sich Geschäftschancen insbesondere in den Bereichen Netztechnik, Energiespeicherung, Automatisierung, Energieeffizienz sowie Ausrüstung für Energie- und Infrastrukturprojekte. Langfristig will sich Namibia zudem als regionaler Energieknoten im südlichen Afrika etablieren und neue Industrien wie grünen Wasserstoff, Ammoniak und grünes Eisen fördern.

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