(ABG) - Südafrika startet eine umfassende Reform seines Bergbausektors. Mit einem digitalen Katastersystem ersetzt das Land das bisherige SAMRAD-Verfahren und schafft mehr Transparenz bei der Vergabe von Explorations- und Förderrechten.

Die Pilotphase in der Provinz Northern Cape verzeichnete bereits über 2.300 Anträge. Parallel dazu verfolgt die neue "Critical Minerals and Metals Stategy" ehrgeizige Ziele: Südafrika will sich als globaler Anbieter strategisch wichtiger Rohstoffe wie Platingruppenmetalle, Mangan, Vanadium, Lithium und seltene Erden positionieren. 

Neben der Exploration sollen lokale Verarbeitung und Forschung ausgebaut werden, um Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Land zu stärken. Erste Projekte wie die Produktion von batterietauglichem Mangan und das Zandkopsdrift-Projekt für seltene Erden zeigen den Weg. Auch die geplante Batteriefabrik "Giga-Africa 1" unterstreicht Ambitionen. 

Trotz Chancen bleibt der Sektor unter Druck: Langwierige Genehmigungen, Infrastrukturprobleme und sinkende Explorationsbudgets bremsen Investitionen. 

Lesen Sie mehr zu diesem Thema im Bericht Südafrika treibt Reformen im Bergbausektor voran von Germany Trade & Invest.

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