(ABG) - Südafrika baut seine Position als digitales Drehkreuz Afrikas aus. Die im Rechenzentrum von Africa Data Centres in Kapstadt betriebene Cassava AI Factory zählt laut aktueller TOP500-Liste zu den leistungsstärksten Supercomputern weltweit. Microsoft investiert zudem weitere 329 Millionen US-Dollar in den Ausbau seiner Rechenzentrumsinfrastruktur. Zusammen mit bereits zugesagten 1,2 Milliarden US-Dollar unterstreicht dies Südafrikas Rolle als digitaler Knotenpunkt Afrikas.

Von Südafrika aus plant Cassava Technologies gemeinsam mit NVIDIA die Ausweitung seiner KI-Infrastruktur nach Nigeria, Kenia, Ägypten und Marokko. Der Aufbau lokaler Hochleistungsrechenkapazitäten („Sovereign AI“) soll Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Afrika einen unabhängigen Zugang zu KI-Rechenleistung ermöglichen. Gleichzeitig sollen KI-Anwendungen stärker auf lokale Sprachen, regionale Daten und die spezifischen Bedürfnisse afrikanischer Märkte ausgerichtet werden, um die Entwicklung eines eigenständigen digitalen Ökosystems zu fördern.

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