Das kleine Sierra Leone zählt zu den ärmsten Staaten weltweit. Vor der Coronapandemie hatte das Land bereits mit einem Bürgerkrieg, Ebola (2014) und schweren Überschwemmungen (2017) zu kämpfen. 

Die Landwirtschaft spürt einen leichten Aufschwung. Im Rahmen des nationalen Entwicklungsplans 2019-23 will die Regierung die landwirtschaftliche Produktion im Land steigern und Resilienzen gegen den Klimawandel aufbauen. Daneben ist der Bergbau von Bedeutung. Sierra Leone hat Bauxit-, Diamanten-, Eisenerz-, Rutil- und Titanvorkommen. Wachstumsimpulse gab es zuletzt auch im Mobilfunk- und im Tourismussektor.

Daten und Fakten Sierra Leone

Entwicklungszusammenarbeit und öffentliche Aufträge in Sierra Leone

In Sierra Leone sind verschiedene bilaterale und multilaterale Geber aktiv. Unter anderem finanzieren die Weltbank, die Europäische Union, die Afrikanische Entwicklungsbank und die KfW Entwicklungsbank Vorhaben der öffentlichen Hand. Aus diesen geberfinanzierten Projekten resultieren Aufträge, die ab gewissen Schwellenwerten international ausgeschrieben werden. Dies sind in erster Linie Tender für den Einkauf von Consultingleistungen, aber auch für Liefer- und Bauleistungen.

Bei GTAI finden Sie zudem 

Unterstützung beim Markteinstieg in Sierra Leone

Das Wirtschaftsnetzwerk Afrika, das BMWK-Markterschließungsprogramm und weitere Institutionen der Außenwirtschaftsförderung bieten verschiedene Maßnahmen in ausgewählten Branchen an, um deutschen Unternehmen die Erschließung des Zielmarktes Sambia zu erleichtern.

Unabhängig von der Branche und vom Zielland können Unternehmen die "Beratungsgutscheine Afrika" in Anspruch nehmen. Das Förderprogramm des BMWK unterstützt den Markteinstieg deutscher KMU in Afrika mit bis zu 75 Prozent der Kosten für maximal 15 Beratertage. 

Weitere Inhalte zum Thema: