Seit seiner Unabhängigkeit 2011 kämpft Südsudan mit inneren Auseinandersetzungen, politischen Grenzkonflikten und wirtschaftlichen Krisen. Dabei verfügt der junge Staat über Erdölreichtum, große Vorkommen an Süßwasser und fruchtbare Böden.

Bürgerkrieg und innere Machtkämpfe haben einem der ärmsten Länder der Welt stark zugesetzt. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Südsudan ist auf humanitäre Hilfe angewiesen. Ob sich infolge des Friedensvertrages von 2018 mit einem neu konstituierten Parlament die Lage wendet, bleibt offen. Große Potenziale liegen in der Förderung von Erdöl und im Aufbau der Landwirtschaft.

Das Länderprofil wurde zuletzt im Dezember 2021 aktualisiert.

Daten und Fakten Südsudan

Entwicklungszusammenarbeit und öffentliche Aufträge in Südsudan

In Südsudan sind einige bilaterale und multilaterale Geber aktiv. Unter anderem finanzieren die Weltbank, die Europäische Union, die Afrikanische Entwicklungsbank und die KfW Entwicklungsbank Vorhaben der öffentlichen Hand. Aus diesen geberfinanzierten Projekten resultieren Aufträge, die ab gewissen Schwellenwerten international ausgeschrieben werden. Dies sind in erster Linie Tender für den Einkauf von Consultingleistungen, aber auch für Liefer- und Bauleistungen.

Bei GTAI finden Sie zudem 

Unterstützung beim Markteinstieg im Südsudan

Das Wirtschaftsnetzwerk Afrika, das BMWK-Markterschließungsprogramm und weitere Institutionen der Außenwirtschaftsförderung bieten verschiedene Maßnahmen in ausgewählten Branchen an, um deutschen Unternehmen die Erschließung des Zielmarktes Sambia zu erleichtern.

Unabhängig von der Branche und vom Zielland können Unternehmen die "Beratungsgutscheine Afrika" in Anspruch nehmen. Das Förderprogramm des BMWK unterstützt den Markteinstieg deutscher KMU in Afrika mit bis zu 75 Prozent der Kosten für maximal 15 Beratertage. 

Erfahrungsberichte von Unternehmen in Südsudan

Eiko Behrens mit Mitgliedern des AREOS Teams und dem Anyuak-König

Pionierarbeit: Ein neuer Weg für Getreideproduktion in Südsudan

Die Areos AG investiert im Südsudan in die Produktion von Grundnahrungsmitteln. Noch vor den Landrechten zählte hier die Zustimmung der lokalen Bevölkerung.

Weitere Inhalte zum Thema: