(GTAI) - Mosambik stärkt seine staatliche Kontrolle im Rohstoffsektor: Ein neues Bergbau- und Erdölgesetz verpflichtet Unternehmen zu einer festen staatlichen Beteiligung und zur lokalen Verarbeitung von Rohstoffen. Damit will die Regierung höhere Einnahmen sichern, die Entwicklung der Förderregionen verbessern und mehr lokale Wertschöpfung schaffen. Für Investoren bedeutet das mehr Planungssicherheit, aber auch strengere Vorgaben und stärkere staatliche Eingriffe.
Wirtschaftlich erholt sich das Land nach der Rezession 2025 nur langsam. Erst mit dem Start großer LNG‑Projekte ab 2027 wird ein kräftiger Wachstumsschub erwartet. Trotz hoher Verschuldung und eines deutlichen Haushaltsdefizits bleibt die Investitionsdynamik im Rohstoffsektor entscheidend. Für deutsche Unternehmen eröffnen sich Chancen vor allem in Bereichen wie Maschinenbau, Energietechnik und Infrastrukturprojekten, da die Industrialisierung des Landes langfristig hochwertige Technik und Know-how erfordert.
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