Zahlreiche Güter werden ab einem FOB-Warenwert (free on board) von 1 Million CFA-Franc (1.525 Euro) im Exportland auf Konformität überprüft. Das Verfahren soll sicherstellen, dass alle regulierten Produkte den in Côte d’Ivoire geltenden Normen und technischen Vorschriften entsprechen. Betroffen sind unter anderem Lebensmittel, elektrische und elektronische Produkte, Kosmetika, Baumaterialien, Verpackungen, Ersatzteile und Zubehör für Kraftfahrzeuge, Maschinen, persönliche Schutzausrüstung, Textilien, Schuhe und Spielzeug. Wenn die Produkte den Anforderungen genügen, stellt eine der vier autorisierten Inspektionsfirmen (Bureau Veritas, Cotecna, Intertek, SGS) ein Konformitätszertifikat aus, das der Importeur für die Zollabfertigung benötigt. Der Exporteur muss das Zertifikat beantragen, er trägt auch die Kosten für das Prüfverfahren.

Neue und gebrauchte Elektro- und Elektronikprodukte sowie Reifen durchlaufen das Renovo-Programm der Prüfgesellschaft SGS. Der Ausführer muss die Produkte vor dem Versand bei SGS registrieren und vorab eine warenspezifische Umweltabgabe zahlen. Gebrauchte Reifen, Elektro- und Elektronikaltgeräte sind als solche zu deklarieren. SGS führt im Ausfuhrland eine physische Kontrolle durch, um festzustellen, ob es sich um weiterverwendbare Gebrauchtwaren oder um Abfälle beziehungsweise Elektroschrott handelt, die ohne Genehmigung nicht in Côte d’Ivoire eingeführt werden dürfen.

Aktuelle Meldungen zu geänderten Zoll- und Einfuhrregelungen in Côte d’Ivoire