(GTAI) - Die Corona-Pandemie und die gefallenen Ölpreise haben das an Energierohstoffen reiche Algerien stark getroffen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sagt in seiner Prognose vom Juni 2020 einen Rückgang des BIP um 6,4 Prozent voraus. Eine angenommene Erholung von 1,9 Prozent im kommenden Jahr fällt zudem dürftig aus.

Als Absatzmarkt ist Algerien grundsätzlich interessant: Das nach Ägypten bevölkerungsreichste Land Nordafrikas verzeichnet einen jährlichen Zuwachs von rund 800.000 Einwohnern. Nach Angaben der nationalen Statistikbehörde dürfte die Bevölkerung damit bis 2030 auf 53,1 Millionen anwachsen. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von rund 4.000 US-Dollar (US$) ist zudem höher als in den Maghreb-Nachbarstaaten Marokko und Tunesien sowie Ägypten. In den letzten Jahren ist die Infrastruktur deutlich ausgebaut worden.

Ausländische Investoren beschreiben das Geschäftsumfeld dennoch als schwierig. Kritikpunkte sind unter anderem eine schwerfällige Verwaltung, teils intransparente Genehmigungs- und Vergabeverfahren oder sich ändernde Importregeln.

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