Der Gouverneursrat der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) stimmte Mitte Juli 2020 dem Beitritt Algeriens zur Bank zu. Abgeschlossen werden kann der Prozess jedoch erst, nachdem auch die Anteilseigner in die Mitgliedschaft des nordafrikanischen Landes eingewilligt haben. Nach Vorstellung der EBRD soll die Kooperation vor allem zu einer Diversifizierung der algerischen Wirtschaft beitragen.

Weitere Ziele sind das Schaffen von Arbeitsplätzen in dem flächenmäßig größten Land des afrikanischen Kontinents sowie eine generelle Stärkung des Privatsektors. In Ägypten, Marokko und Tunesien investiert die Bank bereits seit 2012. Algerien ist neben Libyen das einzige Land Nordafrikas, in dem die EBRD bisher noch nicht aktiv ist.

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