(GTAI) - Vom 17. bis 18. Februar 2022 treffen sich die Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union (AU) und der Europäischen Union (EU) zum 6. EU-Afrika-Gipfel in Brüssel. Gleichzeitig organisieren die EU-Kommission und die AU das 7. EU-Afrika Wirtschaftsforum vom 14. bis 18. Februar. Die virtuelle Konferenz soll Unternehmen und Politik zusammenbringen.

Ein zentrales Thema des Gipfels wird die EU-Initiative Global Gateway sein. Die EU will mit der Initiative bis 2027 bis zu 300 Milliarden Euro an Investitionen für den Ausbau der internationalen Infrastruktur mobilisieren. Davon könnten auch deutsche Unternehmen profitieren, zumal die deutsche Bundesregierung seit 2017 im Rahmen der Compact with Africa-Initiative die bilaterale und internationale Zusammenarbeit mit Afrika verstärkt.

Zudem sorgen die stark gestiegenen Rohstoffpreise aktuell in vielen Ländern Afrikas für hohe Einnahmen und mehr Dynamik im deutsch-afrikanischen Außenhandel. In den ersten elf Monaten des Jahres 2021 stiegen die deutschen Exporte nach Afrika im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17,5 Prozent auf 19,1 Milliarden Euro. Die Importe verzeichneten sogar ein Plus von 47,9 Prozent auf 21,9 Milliarden Euro.

Die Weltbank prognostiziert für 2022 für die Region ein Wirtschaftswachstum von 3,6 Prozent. Auch „europäischen und deutschen Unternehmen bieten sich in Afrika im globalen Wettbewerb auf Grund der exzellenten Qualität ihrer Produkte gute Geschäftschancen", so Martin Kalhöfer, Afrika-Experte bei der GTAI.

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