(ABG) - Mit der Eröffnung einer neuen Niederlassung in der Elfenbeinküste setzt Gauff Engineering ein Ausrufezeichen. Das Team von mittlerweile mehr als 20 Angestellten, arbeitet mitten im Botschaftsviertel der ivorischen Wirtschaftsmetropole Abidjan. Denn der deutsche Spezialist für große Infrastrukturprojekte hat sich in Westafrika erfolgreich etabliert. 

In Côte d’Ivoire erhielt das Unternehmen ein Großprojekt zur Sanierung unbefestigter Landstraßen und zur Entwicklung eines Netzes von Straßenmeistereien. Dazu werden mehrere Kasernen ivorischer Pioniere umgewidmet und umgebaut, sowie mit modernen Straßenbaumaschinen ausgerüstet. Ehemalige Soldaten und junge Rekruten werden zu Facharbeitern für Straßenbau umgeschult. Das Volumen allein dieses Projektes beträgt umgerechnet 145 Millionen Euro. "Unser Engagement ist immer langfristig ausgerichtet", sagte Sener Ucar, Niederlassungsleiter von Gauff Engineering bei der Eröffnung der neuen Niederlassung in Abidjan. "Für uns steht die Nachhaltigkeit unserer Arbeit im Vordergrund."

Ein weiteres Großprojekt von Gauff Engineering in der Elfenbeinküste mit einem Auftragsvolumen von 178 Millionen Euro ist die Sanierung und Verbesserung der Entwässerung in Abidjan. Die Großstadt mit ihren mehr als 4,4 Millionen Einwohnern wurde in der aktuellen Regenzeit von mehreren Starkregen heimgesucht. Es gab Überschwemmungen mit großen Schäden und mehreren Toten wegen nicht ausreichender Entwässerungsanlagen. In vielen Vierteln ist das Abwassernetz praktisch nicht existiert. Das Nürnberger Unternehmen soll deshalb mit lokalen Partnern neue Entwässerungskanäle und Rückhaltebecken sowie eine Kläranlage realisieren. "Wir freuen uns über einen langfristigen Partner, der unser Land bei seiner Transformation unterstützt", sagte Bouake Fofana, Minister für Wasser-, Abwasserwirtschaft und Hygiene in der Elfenbeinküste. 

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