(ABG) – In den Städten Gemena, Bumba und Isiro in der Demokratischen Republik Kongo sollen neue Solar-Hybrid-Anlagen entstehen. Das Unternehmen Gridworks der britischen Entwicklungsagentur CDC leitet das für den Bau verantwortliche Konsortium. Am Projekt beteiligt sind außerdem das panafrikanische Energieunternehmen Eranove und AEE Power aus Spanien. Der Konzessionsvertrag hat eine Laufzeit von 22 Jahren.

Unter dem Projektnamen Moyi Power sind in den ersten fünf Jahren Solarmodule mit einer Leistung von 14 Megawatt und Batteriespeicher mit 40 MWh Leistung vorgesehen. Dieselgeneratoren sollen zusätzliche 4 Megawatt liefern. Experten schätzen die Anfangsinvestitionen auf umgerechnet rund 82 Millionen Euro.

Das Konsortium erwartet, dass mit dem Projekt etwa eine halbe Million Menschen mit Strom versorgt werden können. Bislang haben weniger als 10 Prozent der Bevölkerung in dem rohstoffreichen Land kontinuierlich Zugang zu Strom.

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