(ABG) - Die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) und die Energieminister der G5-Länder in der Sahelzone haben sich auf einen Fahrplan für den Ausbau ihrer Solarstromaktivitäten geeinigt. 

Burkina Faso, Tschad, Mali, Mauretanien und Niger wollen zukünftig die Entwicklung großer Solarkraftwerke und die Integration ihrer Stromnetze verbessern. Eine Taskforce der AfDB unterstützt die insgesamt elf Länder der Sahelzone, in denen das Projekt "Desert to Power" umgesetzt werden soll. Ziel des Projektes ist es, bis 2030 eine Solarstromleistung von 10 Gigawatt zu installieren. Dadurch soll Strom für 250 Millionen Menschen erzeugt werden.

Die G5-Sahel sind ein Zusammenschluss aus Mauretanien, Mali, Niger, Burkina Faso und dem Tschad für eine bessere Koordination bei Themen wie Armutsbekämpfung, Infrastrukturausbau, Landwirtschaft und Sicherheit.