In vielen Ländern Sub-Sahara Afrikas sind Finanzierungen in Lokalwährungen nicht ausreichend verfügbar. Ein neuer Garantievertrag zwischen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), der Europäischen Kommission und dem niederländischen Currency Exchange Fund (TCX) soll Abhilfe schaffen. Der Europäische Fonds für nachhaltige Entwicklung (EFSD) stellt TCX hierfür 130 Millionen Euro zur Verfügung, die von der KfW abgesichert werden.
 
Durch die EFSD-Mittel kann TCX das Risiko von Wechselkursschwankungen bei Investitionen in Afrika beseitigen und so zusätzliche Finanzierungen von Investoren und Privatunternehmen erleichtern. Dies führt mittelbar auch zu einer deutlichen Minderung von Fluchtursachen, der Wiedereingliederung von Migranten und zum Ausbau von Klimaschutzmaßnahmen.
  
TCX ermöglicht es, Finanzierungspartnern über seine Absicherungsprodukte, Kredite in Lokalwährung zu vergeben. Dies stellt einen enormen Vorteil und eine Sicherheit für die Kreditgeber dar, denn auf diese Weise werden die Kursschwankungen vieler afrikanischer Währungen in Bezug auf Hartwährungen wie zum Beispiel USD oder EUR vermieden. So wird den lokalen Kreditnehmern ermöglicht, ihre Schulden in der Landeswährung zurückzuzahlen. In der Folge werden die Kreditvergabe und Investitionen in diesen Ländern in großem Maße erleichtert.

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