(ABG) - Angola will seine Importabhängigkeit von raffinierten Ölen verringern, wie der Rohstoffminister Azevedo kürzlich bekannt gab. Helfen soll eine neue Raffinerie 500 Kilometer südlich der Hauptstadt.

Der Mineralölkonzern Sonangol hat die Ausschreibung für die Anlage bereits gestartet. Das größte angolanische Unternehmen sucht Firmen für den Entwurf, Bau und Betrieb der Raffinerie in Lobito, die einmal 200.000 Barrel Öl pro Tag verarbeiten soll. Bis zum 14. Oktober 2021 können geeignete Bewerber ihr Angebot abgeben.

Wichtige Teile der Infrastruktur auf dem rund 4.000 Hektar großen Gelände sind bereits aus früheren Planungen vorhanden und warten nun auf ihre Fertigstellung. In der Region Lobito an der Atlantikküste soll ein neues Zentrum für petrochemische Industrie mit 12.000 Arbeitsplätzen entstehen. Nach Auskunft von Sonangol können die Unternehmen, die zum Zuge kommen, mit Steuererleichterungen rechnen.

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