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(BMWi) Vom 05.09.2021 bis zum 10.09.2021 führt AHP International, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Geschäftsanbahnung nach Kenia durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative Gesundheitswirtschaft und wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU).

Kenias Bevölkerung hat sich in den letzten 25 Jahren fast verdoppelt, nicht zuletzt durch eine enorm angestiegene Lebenserwartung. Dies ist zum einen auf die verbesserte Gesundheitsversorgung im Land zurückzuführen, führt jedoch gleichzeitig auch zu neuen Krankheitsbildern, und somit zu einem steigenden Bedarf an modernen Gesundheitslösungen. Die Regierung will die Gesundheitsversorgung weiter verbessern und möchte auch zukünftig weiter in den Gesundheitssektor investieren, etwa durch das Universal Health Coverage Project (UHC), das einen besseren Zugang zur medizinischen Versorgung bieten soll.

Die lokale Produktion kann den Bedarf nicht decken und fokussiert sich zudem vorwiegend auf einfache pharmazeutische Produkte und medizinische Verbrauchsartikel. Daher werden Medizintechnik und pharmazeutische Produkte häufig importiert. Gleichzeitig gewinnen eHealth Produkte an Bedeutung, da diese insbesondere in ländlichen Regionen mit schlechterem Zugang zu medizinischer Spezialversorgung einen wichtigen Beitrag zur verbesserten Arzt-Patienten-Kommunikation, insbesondere in Hinblick auf die geringe Ärztedichte im Land, leisten können.

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