Im Auftrag des Wirtschaftsnetzwerks Afrika hat die Delegation der Deutschen Wirtschaft für Ostafrika die Geschäftschancen in der Nahrungsmittelindustrie der Region untersucht. Dabei lag auch ein Fokus auf Aspekten der Kreislaufwirtschaft in dem Sektor: Nachhaltige Verpackungslösungen, Vermeidung von Abfällen sowie Sammlung und Wiederverwertung. Die Studie gibt detaillierte Einblicke in die expandierende Lebensmittelbranche in Äthiopien, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda.

In allen fünf Ländern ist die Landwirtschaft der größte Wirtschaftszweig und die Lebensmittelverarbeitung einer der wichtigsten Sektoren der verarbeitenden Industrie. Die Regierungen fördern den Ausbau der Nahrungsmittelverarbeitung, beispielsweise durch die Eröffnung von agroindustriellen Parks. Eine wachsende Mittelschicht mit steigender Kaufkraft fragt verstärkt industriell verarbeitete und verpackte Lebensmittel nach. Ein hohes Bevölkerungswachstum, zunehmende Verstädterung und veränderte Ernährungsgewohnheiten sind weitere Treiber für das Wachstum der Branche.

Die Studie zeigt auf, wo deutsche Unternehmen sich mit ihren Produkten und Dienstleistungen einbringen können. Sie ist Teil des Projektes "Lebensmittelindustrie inklusive Kreislaufwirtschaft in Ostafrika" des Wirtschaftsnetzwerks Afrika. Deutsche kleine und mittelständische Unternehmen können sich im Rahmen des Projektes auch individuell beraten lassen. 

Symbolbild: Mann liest am Tablet

Marktstudie Ostafrika

Marktstudie zu Geschäftschancen in Äthiopien, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda für Unternehmen im Bereich Lebensmittelverarbeitung inklusive Kreislaufwirtschaft.