Der Marshallplan mit Afrika und der im selben Jahr unter deutscher Präsidentschaft initiierte G20 Compact with Africa (CwA), bilden seit 2017 den konzeptionellen Schirm und strategischen Rahmen für die Afrikapolitik des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Ein zentraler Bestandteil des Marshallplans sind sogenannte Reformpartnerschaften, die darauf abzielen, strukturelle Rahmenbedingungen für privatwirtschaftliches Engagement zu verbessern. Ein weiterer zentraler Teil der deutschen Unterstützung ist der Entwicklungsinvestitionsfonds, der durch die Bundesregierung finanziert wird. Er umfasst die Bausteine AfricaConnect, AfricaGrow und das Wirtschaftsnetzwerk Afrika.

Aktuell gibt es zwölf Länder, die im Rahmen des Compact with Africa besondere Beachtung finden: Benin, Burkina Faso, Côte d’Ivoire, Ägypten, Äthiopien, Ghana, Guinea, Marokko, Ruanda, Senegal, Togo und Tunesien. Mit sechs Ländern wurden bilaterale Reformpartnerschaften initiiert.

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